FAQ

Häufig gestellte Fragen zu Möbel Schlüter & Multiflex

In unserem FAQ-Bereich beantworten wir die häufigsten Fragen rund um Möbel Schlüter und das Multiflex Möbelprogramm. Egal ob es um Kleiderschränke, Betten oder individuelle Lösungen für Dachschrägen geht – hier finden Sie schnell die passenden Antworten. Unser Ziel ist es, Ihnen alle wichtigen Informationen zu Planung, Materialien und Möglichkeiten unserer Möbel übersichtlich bereitzustellen.

Allgemeines

Leider nicht. Wir arbeiten jedoch mit qualifizierten und geschulten Fachhändlern zusammen, die Sie kompetent beraten können. Gerne nennen wir Ihnen Möglichkeiten in Ihrer Nähe. Schreiben Sie uns einfach eine kurze Mail an info@moebel-schlueter.de. 

Der erste Ansprechpartner ist stets der Händler, bei dem das Produkt gekauft wurde. Eine unmittelbare Prüfung oder Bearbeitung durch uns ist leider nicht möglich. Ihr Fachhändler kann das Möbelstück direkt vor Ort begutachten und die Situation fachkundig einschätzen. Falls nötig, kann er eine geeignete Lösung vorschlagen oder den Schadensfall mit allen erforderlichen Unterlagen an uns weiterleiten.

Damit Sie bei den vielen Gestaltungsmöglichkeiten von Multiflex optimal beraten sind, empfehlen wir Ihnen, sich an die geschulten Einrichtungsprofis unserer Möbelhandelspartner zu wenden. Diese kennen unsere Produkte im Detail und unterstützen Sie dabei, die für Ihre Anforderungen passende Lösung zu entwickeln. Ein Berater oder eine Beraterin in einem Möbelhaus in Ihrer Nähe erstellt für Sie eine maßgeschneiderte Planung, die sowohl Ihre Wünsche als auch die räumlichen Gegebenheiten berücksichtigt, und unterbreitet Ihnen darauf basierend ein individuelles Angebot.

Für Preise wenden Sie sich bitte ebenfalls an den Fachhandel.

Da freuen wir uns natürlich sehr :-)- Bitte wenden Sie sich direkt an unseren Außendienst. Ihre Ansprechpartner finden Sie HIER

Leider nicht

Es gibt natürliche Holzdekore, moderne Uni‑Farben, Hochglanz‑Optionen und verschiedene Griffformen; alles in sehr guter Qualität gefertigt.

Für maßgefertigte Möbel ist ein präzises Aufmaß nötig – idealerweise durch Profis oder nach Anleitung vorab. So passen Möbel exakt in Nischen, Schräge oder Sonderformen. (branchenübergreifender Standard)

 
 

 

In der Regel werden Toleranzen berücksichtigt, oft sind Ausgleichsleisten oder passgenaue Blenden Lösungen, wenn Wände oder Boden nicht ganz gerade sind. (branchenübliche Praxis)

Die Lieferzeit hängt vom Umfang der Maßanfertigung ab; üblicherweise liegt sie bei mehreren Wochen, da jedes Möbelstück individuell gefertigt wird.

Kleiderschränke

Schiebetüren

  • Die Türen laufen in Schienen, meist oben und unten.
  • Das Gewicht der Tür liegt oft unten auf der Bodenschiene.
  • Sichtbare Bodenschiene, die man reinigen muss.
  • Technik ist einfacher und günstiger.
  • Türen wirken meist etwas massiver.

Schlüter Kleiderschrank Schwebetüren

  • Die Türen sind oben aufgehängt und „schweben“ optisch.
  • Keine oder nur sehr flache Bodenschiene (oft nur Führung, keine Last).
  • Gewicht hängt oben, unten nur Stabilisierung.
  • Leiser und leichter Lauf, hochwertiger Eindruck.

Kurz gesagt:

Schiebetür = läuft auf Schienen (oft unten) Schwebetür = hängt oben und gleitet fast ohne Bodenschiene

Vergleich Kleiderschraenke basic, next, deluxe19xl und deluxe28

Betten

Ja, ein Wandklappbett muss aus sicherheitstechnischen Gründen an einer festen Wand verdübelt werden und darf ungesichert nicht ausgeklappt werden. Für Leichtbauwände wenden Sie sich bitte an einen TKB; hierfür finden wir sicherlich eine technische Lösung

Wir bitten 5 unterschiedliche Varianten an:

  • Schaumstoff
  • Federkern
  • Taschenfederkern
  • Kaltschaum
  • Gel

Dachschrägen

  • Maßgefertigte Einbauschränke: Sie erschließen den oft ungenutzten Bereich unter der Schräge bestmöglich und schaffen zusätzlichen Stauraum.

  • Niedrige Möbelstücke: Sofas, Betten oder Lowboards lenken den Blick in die Höhe und lassen den Raum großzügiger erscheinen.

  • Offene Regalsysteme: Sie gliedern den Raum dezent, ohne ihn zu überladen, und bieten Platz für Bücher und Dekoration.

  • Flexible Schranksysteme: Modulare Lösungen lassen sich exakt an die jeweilige Neigung anpassen und nutzen den vorhandenen Platz effizient aus.

Grundmaße der Dachschräge

  • Kniestockhöhe (Höhe der geraden Wand bis zur Schräge)
  • Gesamthöhe des Raums (bis zur höchsten Stelle)
  • Tiefe des Raums (von Wand bis zur gegenüberliegenden Seite)
  • Länge der Schräge oder alternativ: Höhe + Tiefe (zur Berechnung)
  • Dachneigung in Grad (falls bekannt)

Für die Einpassung des Möbels:

  • Gesamtbreite der Wand, an der das Möbel stehen soll
  • Raumlänge und -breite
  • Position der Schräge im Raum (links, rechts, beidseitig)

Sehr wichtig für die Konstruktion:

  • Fenster (Dachfenster, Gauben) inkl. Position und Maße
  • Heizkörper
  • Steckdosen, Lichtschalter
  • Balken, Pfeiler oder Vorsprünge
  • Treppenverläufe (falls relevant)

Für die funktionale Planung:

  • Verwendungszweck (Kleiderschrank, Stauraum, Büro, etc.)
  • Benötigter Stauraum (Hängen, Legen, Schubladen)
  • Zugriff (z. B. Türen, Schiebetüren, offen)

Für die Gestaltung:

  • Stil (modern, klassisch, minimalistisch etc.)
  • Materialien (Holz, Dekor, Lack)
  • Farben
  • Griffe oder grifflose Lösungen
  • Innenausstattung (Beleuchtung, Auszüge etc.)

Oft unterschätzt, aber entscheidend:

  • Bodenbeschaffenheit (eben/uneben)
  • Wandbeschaffenheit (gerade/schief)

Ja, niedrige Kniestöcke eignen sich besonders für Schubladen, Auszüge oder offene Regale. Auch Sitzbänke mit Stauraum lassen sich hier ideal integrieren. So bleibt der Raum nutzbar, ohne dass Möbel zu hoch wirken oder den Zugang erschweren.

Möbel werden individuell angepasst: Wir planen Aussparungen, integrieren Nischen oder nutzen modulare Elemente, um die Funktionalität trotz baulicher Hindernisse zu erhalten. So bleibt Stauraum erhalten und Fenster oder Balken werden nicht verdeckt.

Stoffe für Bettkopfteile

Der Martindale-Abriebtest ist ein genormtes Prüfverfahren, mit dem festgestellt wird, wie widerstandsfähig ein Stoff gegen Reibung und Abnutzung ist.

So funktioniert der Test:

  • Ein Stoffmuster wird in einem Prüfgerät (dem Martindale-Gerät) eingespannt.
  • Ein Reibkörper bewegt sich in einer bestimmten, immer gleichen Bewegung über den Stoff.
  • Dabei werden „Zyklen“ gezählt – ein Zyklus entspricht einer kompletten Reibbewegung.
  • Am Ende wird geprüft, nach wie vielen Zyklen erste Abnutzungsspuren sichtbar sind.

Die Norm EN ISO 12947-1 beschreibt genau, wie dieser Test durchgeführt werden muss, damit die Ergebnisse zuverlässig und vergleichbar sind.

Was sagen die „Cycles“ aus?

  • Je höher die Anzahl der Zyklen, desto robuster ist der Stoff.

Beispiel:

  • 10.000 Zyklen = für leichte Nutzung
  • 20.000–40.000 Zyklen = für den normalen Wohnbereich
  • 50.000+ Zyklen = sehr hohe Strapazierfähigkeit, z. B. für öffentliche Bereiche oder Büroeinrichtungen

Kurz gesagt:

Der Martindale-Abrasionstest zeigt, wie schnell ein Stoff durch Reibung verschleißt. Die „Cycles“ geben an, wie viele Reibbewegungen der Stoff ausgehalten hat – je mehr, desto langlebiger.

Der Pilling-Test prüft, wie anfällig ein Stoff dafür ist, kleine Fusselknötchen – sogenannte Pills – zu bilden.

Beim Test wird der Stoff in einem speziellen Gerät bewegt oder gerieben, sodass künstlich Reibung entsteht. Danach wird beurteilt, wie stark sich Knötchen gebildet haben. Die Bewertung erfolgt auf einer Skala von 1 (starkes Pilling) bis 5 (kein Pilling).

Der Pilling-Test zeigt, wie fusselfest ein Stoff ist – je höher die Bewertung, desto besser bleibt die Oberfläche glatt und gepflegt.

Die Reibechtheit gibt an, wie gut eine Textilfarbe gegen Abfärben durch Reiben geschützt ist – einmal im trockenen und einmal im nassen Zustand.

Im Testverfahren wird ein Stück Stoff mit einem weißen Prüftuch gerieben, entweder trocken oder angefeuchtet. Anschließend wird geprüft, wie stark das weiße Tuch verfärbt wurde.

Die Bewertung erfolgt auf einer Skala von 1 (starke Abfärbung) bis 5 (keine Abfärbung).

Die Reibechtheit zeigt, ob ein Stoff beim Reiben Farbe abgibt – trocken oder nass.
Je höher die Note, desto farbbeständiger und pflegeleichter ist das Material.

Die Lichtechtheit gibt an, wie gut ein Stoff seine Farbe unter Lichteinfluss – vor allem Sonnenlicht – behält.

Im Test wird das Material für eine bestimmte Zeit starker Beleuchtung ausgesetzt. Anschließend vergleicht man, wie stark die Farbe verblasst ist. Bewertet wird auf einer Skala von 1 (sehr starkes Ausbleichen) bis 8 (sehr hohe Lichtbeständigkeit).

Die Lichtechtheit zeigt, wie farbstabil ein Stoff bei Sonneneinstrahlung bleibt.
Je höher die Bewertung, desto weniger bleicht der Stoff aus.

Stoff Nr. 83 und Stoff Nr. 88 sind inkl. Fleckschutzausrüstung

Haben Sie noch weitere Fragen ?

Unser Team steht Ihnen für alle Fragen rund um Planung, Konstruktion und Ausführung unserer Möbel zur Verfügung. Sie erreicht uns von Montag–Freitag: 8:00–17:00 Uhr:

📞 +49 (0)5223 97260